GCZ7BF – One Degree of Separation – Nofretete

Unser erster Mystery

Abstandskonflikte zu bereits veröffentlichten Geocaches:
Deine Listingkoordinate (N 52° 28.830 E 013° 39.763) weist folgende Abstandskonflikte auf:
Weniger als 161 Meter von der Station ‚Final‘ des Mysterycaches GCZ7BF ‚One Degree of Separation – Nofretete‘ entfernt

Bitte verlege den Cache bzw. die betreffenden Stationen so, dass der Mindestabstand zu benachbarten Caches und deren Stationen von 0,1 Meile = 161 Meter eingehalten wird. Dadurch soll die Cachedichte in einem erträglichen Maß gehalten und eine Verwechslung verhindert werden.

Zack. Das war die Antwort des Reviewers zwei Tage nach Einreichen unseres Caches. Die Enttäuschung war groß.

Man kann zwar online prüfen, ob es im gewählten Bereich schon einen anderen Cache gibt (und es gab dort keinen), aber die finalen Koordinaten der Mystery-Caches werden dabei nicht berücksichtig. Logisch, sonst wären es ja keine Mysteries mehr.

Ich wusste nun also, dass da irgendwo einer liegt, aber noch nicht wo. Und Mysteries wollten wir eigentlich erst erledigen, wenn die Kinder selbst in der Lage sind, solche Rätsel zu lösen.

Aber neben unserem ausgesuchten Brunnenschacht gab es ca. 90m weiter noch einen zweiten. Wer weiß, vielleicht reicht das ja schon, also musste ich den ersten Mystery lösen. Und zwar den „GCZ7BF – One Degree of Separation – Nofretete„. Und ich habe es geschafft.

Diese Art von Rätsel, die man vorher stundenlang zu Hause am Rechner lösen, ist so überhaupt nicht mein Ding, aber hier war es doch recht einfach: Online-Tool für Steganographie raussuchen, Bild entschlüsseln, den dort vorhandenen Text mittels Rot13-Verschiebung auch nochmal entschlüsseln und anschließend die Koordinaten vom englische ins deutsche übersetzen. Nun ja, wer’s mag.

Aber dafür war der eigentliche Cache dann an einem wunderbaren Ort versteckt, der Spaß gemacht hat. Mitten im Nirgendwo, so weit abseits, dass ich mich jedes Mal frage, wie man denn da überhaupt mal hinkommt, wenn man nicht, wie wir Cacher eben, genau diese Koordinaten hat. Erinnert mich immer an das Henne-Ei-Mysterium.

Aber hey, gefunden und gelogged, und wir wussten nun, dass wir unseren eigenen Cache wirklich nur um 30m verlegen mussten.

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